Ende der Harmonie
Ein neues Sozialwort der beiden großen Kirchen fordern führende Protestanten. Und das ist gut so. Denn wann wollen sich Christen in den Kirchen und außerhalb der Kirchen eigentlich zu Wort melden, wenn nicht jetzt – da die Menschen tief verunsichert sind und Politik und Gesellschaft vor tief greifenden Weichenstellungen stehen?
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Datum der Erstveröffentlichung: 15.01.2010
Unterstützung für ein neues SozialwortNikolaus Schneider warf den ersten Stein. Nach Meinung des stellvertretenden Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland sollen die beiden großen Kirchen »erneut ein großes gemeinsames Wort zur sozialen Frage« erarbeiten. Der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, und sein Kollege von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, unterstützen Schneiders Vorstoß. Das letzte gemeinsame Sozialwort der großen Kirchen erschien 1997. Es war auf der Grundlage eines mehrjährigen Konsultationsprozesses zustande gekommen.
Unterstützung für ein neues SozialwortNikolaus Schneider warf den ersten Stein. Nach Meinung des stellvertretenden Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland sollen die beiden großen Kirchen »erneut ein großes gemeinsames Wort zur sozialen Frage« erarbeiten. Der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, und sein Kollege von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, unterstützen Schneiders Vorstoß. Das letzte gemeinsame Sozialwort der großen Kirchen erschien 1997. Es war auf der Grundlage eines mehrjährigen Konsultationsprozesses zustande gekommen.

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