»Nicht unter Putin sterben«
von
Inna Hartwich
vom 04.05.2012
Eigentlich hätte er längst im Zug sitzen sollen. Nach Hause fahren, ins ferne Westsibirien, in sein Dorf Kamenka bei Tjumen. Doch Wladimir Judin ist in der Hauptstadt geblieben, ist auf den Sacharow-Prospekt geeilt, eine breite Allee zwischen Neubau-Klötzen. Zehntausende protestieren im Nordwesten Moskaus friedlich gegen die offensichtlichen Wahlfälschungen bei der Parlamentswahl am 4. Dezember. Im Westen ist gerade Heiligabend.
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Datum der Erstveröffentlichung: 13.01.2012

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