Das notwendige Übel
Die Lage ist sonderbar widersprüchlich: Einerseits gelten Jungen als die Verlierer des deutschen Bildungssystems; sie haben schlechtere Noten und erzielen seltener Abschlüsse als Mädchen – andererseits stellen Männer nach wie vor die überwältigende Mehrzahl der Chefärzte und Professoren, Intendanten und Spitzenmanager.
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Datum der Erstveröffentlichung: 11.02.2011
Streit um die FrauenquoteBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich gegen eine gesetzliche Frauenquote in den Spitzengremien der deutschen Wirtschaft ausgesprochen. Das sei mit dem Koalitionspartner FDP nicht machbar. Angestoßen hatte die Diskussion Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Sie fordert eine verbindliche Frauenquote von dreißig Prozent in Aufsichtsräten und Vorständen von börsennotierten Unternehmen. Der FDP gilt dies als unzulässiger Eingriff in die Vertragsfreiheit der Unternehmen. Die Partei setze darauf, dass in den nächsten Jahren automatisch mehr Frauen in die höchsten Führungsgremien kommen, sagte Generalsekretär Christian Lindner.
Streit um die FrauenquoteBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich gegen eine gesetzliche Frauenquote in den Spitzengremien der deutschen Wirtschaft ausgesprochen. Das sei mit dem Koalitionspartner FDP nicht machbar. Angestoßen hatte die Diskussion Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Sie fordert eine verbindliche Frauenquote von dreißig Prozent in Aufsichtsräten und Vorständen von börsennotierten Unternehmen. Der FDP gilt dies als unzulässiger Eingriff in die Vertragsfreiheit der Unternehmen. Die Partei setze darauf, dass in den nächsten Jahren automatisch mehr Frauen in die höchsten Führungsgremien kommen, sagte Generalsekretär Christian Lindner.

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