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Wir haben die Schöpfung in der Hand: Emeka Udembas Hungertuch

vom 24.02.2023 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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(Foto: Misereor / Dieter Härtl)
(Foto: Misereor / Dieter Härtl)

Nachrichten, Informationen, Fakten, Fakes – ausgerissen und zusammengeklebt zu einer fragilen Kugel. Der nigerianische Künstler Emeka Udemba zeigt im diesjährigen Hungertuch der Misereor-Fastenaktion die Schöpfung als brüchige Welt: In den warm-roten Raum greifen vier Arme: Form und Farbe nach deuten sie auf unterschiedliche Menschen – möglicherweise aus anderen ethnischen Zugehörigkeiten, verschiedenen Geschlechtern – hin. Ihre Hände berühren sachte die Erdkugel, lassen ihr aber auch Spielraum, so Misereor-Chef Pirmin Spiegel in seiner Meditation. Wahrhaftig eine zerrissene Welt. Noch gehalten oder schon preisgegeben? Bewegt sie sich? Wird sie kippen wie unser Klima? Wir haben es in der Hand.

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