Liebe Leserinnen, liebe Leser,
selten hat eine Auseinandersetzung so viele Leserbriefe ausgelöst wie die kontroversen Beiträge zur Frage, ob im Gottesdienst ein gemeinsames Bekenntnis des Glaubens heute noch sinnvoll ist (Publik-Forum 1 und 3/2012). Angestoßen hat diese Debatte die Evangelische Akademikerschaft in Berlin-Brandenburg. Kann man heute noch das im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus entstandene Apostolische Glaubensbekenntnis zusammen beten, wenn man doch weiß, dass viele Christen einzelne Glaubensartikel nicht mehr verstehen oder sogar ablehnen? Sind die Glaubensvorstellungen unter den Christen nicht viel zu unterschiedlich, als dass man sie in ein gemeinsames Bekenntnis gießen könnte?
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