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Das Ende einer Illusion

Die Zeit des Wachstums durch billige Energie ist vorbei. Doch ist grüner Kapitalismus wirklich eine Alternative? Ein Essay
von Bruno Kern vom 06.05.2011
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Die Menschheit verhält sich zurzeit wie jemand, der vom Dach eines Hochhauses springt und sich während des Falls immer wieder selbst bestätigt, dass es bis jetzt ja gut gegangen sei.« So beschreibt Dennis Meadows das gegenwärtige Denken. Meadows hatte bereits 1972 für den Club of Rome die »Die Grenzen des Wachstums« beschrieben. Seine Erkenntnis, wonach es in einer endlichen Welt kein unendliches Wachstum geben könne, sorgte für viel Furore und fand auch in der Theologie einen starken Widerhall. Dafür stehen Namen wie Helmut Gollwitzer, Dorothee Sölle, aber auch Eugen Drewermann. Dennoch wurde Meadows weder in der Politik noch von der überwiegenden Mehrheit der Wirtschaftswissenschaftler ernst genommen, von den Spitzenmanagern ganz zu schweigen.

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