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Nur viele, aber auch alle

Der Papst will die Einsetzungsworte in der Liturgie geändert sehen. Das ist auch eine Verbeugung vor den Konservativen
von Hartmut Meesmann vom 04.05.2012
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Der Professor auf dem Papststuhl will es ganz genau und einheitlich in seiner Kirche haben, der Kirchenpolitiker in ihm die erzkonservativen Katholiken beruhigen. In einem fünfseitigen Schreiben an die deutschen Bischöfe hat Benedikt XVI. jetzt dazu aufgefordert, in der katholischen Messliturgie die sogenannte Einsetzungsformel über den Kelch zu ändern. Hieß es bisher unter Bezug auf das Geschehen beim sogenannten »Letzten Abendmahl Jesu« mit den Jüngern »mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden«, so soll es jetzt heißen: »... das für euch und für viele vergossen wird ...«.

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