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Mehr Empathie - auch nach dem Lockdown?

Führt die Krise zu mehr Mitmenschlichkeit? Zu hoffen wäre es, doch ein Automatismus ist es nicht
von Michael Schrom vom 01.06.2020
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Was ist wirklich wichtig? Die Coronakrise als Chance für mehr Empathie (Illustration: istockphoto/Nuthawut Somsuk)
Was ist wirklich wichtig? Die Coronakrise als Chance für mehr Empathie (Illustration: istockphoto/Nuthawut Somsuk)

Danke für euren Dienst!« Die ersten Wochen der Corona-Krise haben mehr gesellschaftliches Bewusstsein für Altenpfleger, Kassiererinnen, Krankenhauspersonal und Lehrer geschaffen als alle Imagekampagnen und Streiks der vergangenen Jahre. Im harten Lockdown paarte sich Hilfsbereitschaft mit Dankbarkeit. Es geschah etwas nie Dagewesenes. Die Gesellschaft drosselte ihr Tempo (zumindest im analogen Bereich) fast bis zum kompletten Stillstand. Nicht aufgrund eines Krieges (ohnehin eine fragwürdige Metapher), sondern in Form eines kollektiven politischen Handelns. In dieser Atempause tauchten existenzielle Fragen auf: Was ist wirklich wichtig? Muss es so weitergehen wie bisher? Gibt es eine Möglichkeit, die Welt zum Besseren zu verändern?

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