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DieMärtyrervon Lübeck

Drei katholische Kapläne und ein evangelischer Pastor starben 1943 gemeinsam unter dem Fallbeil. Sie sind ein seltenes Beispiel konfessionsübergreifenden Widerstands in der Nazizeit
von Thomas Bastar vom 31.05.2011
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Die Augen meines Vaters leuchteten in einem schier unbeschreiblichen Glanze.« So berichtete die jüngste Tochter des evangelischen Pastors Karl Friedrich Stellbrinks, Waltraut Kienitz, später über den Besuch im Gefängnis am Tag, als ihr Vater zum Tode verurteilt worden war. Auch von den drei katholischen Kaplänen, die zusammen mit dem Pastor am 10. November 1943 hingerichtet wurden, wird Ähnliches erzählt. »Ein heiliger Frieden strahlte mir aus ihren Augen entgegen«, erlebte es etwa Bischof Wilhelm Berning, als er seine drei Priester nach der Verurteilung im Gefängnis aufsuchte. Und ebenso nahm der Gefängnispfarrer Bernhard Behnen, der die Geistlichen zum Schafott begleitete, bei den Todeskandidaten ein Leuchten in den Augen, sogar Heiterkeit und große Freude wahr.

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Schlagwort: Widerstand
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