Bistum Osnabrück zu Frauen in der katholischen Kirche
Mehr Teilhabe für Frauen und einen offeneren Umgang mit Fragen der Sexualität hat sich das Bistum Osnabrück auf die Fahnen geschrieben. Dies teilte der »Gemeinsame Rat« von 120 Frauen und Männern zum Abschluss seiner Beratungen mit. Dies sei als eine Selbstverpflichtung zu sehen, erklärte dazu Bischof Franz-Josef Bode. »In der Sexualethik wollen wir künftig differenzierter auf die Lebenslagen der Menschen reagieren; dafür müssen wir Hörende sein«, so der Bischof. Im Bereich der Verkündigung sollten nun auch Frauen vermehrt Verantwortung übernehmen, etwa bei Beerdigungen, teilte Daniela Engelhard mit, die Leiterin des Bischöflichen Seelsorgeamtes. Insbesondere sollten Frauen als eine Art begleitende Seelsorgerinnen für jene Menschen zuständig sein, die geistlichen Missbrauch durch »Übergriffe in Form rigider Moralvorschriften« durch Predigten oder die Beichte erfahren hätten.
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