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Geflüchtete
Bürokratie hemmt Integration in den Arbeitsmarkt

Lange Anerkennungsverfahren, fehlende Sprachkurse: Diakonie und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden fordern mehr Flexibilität bei der Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt.
vom 10.07.2024
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Viele Geflüchtete bringen Qualifikationen mit, doch der Zugang zum Arbeitsmarkt ist schwierig (Foto: PA/DPA/Christian Charisius)
Viele Geflüchtete bringen Qualifikationen mit, doch der Zugang zum Arbeitsmarkt ist schwierig (Foto: PA/DPA/Christian Charisius)

Langwierige Anerkennungsverfahren von Berufsabschlüssen, erschwerte Stellenbesetzung wegen befristeter Aufenthaltsgenehmigungen, zu wenig Sprachkurse: Die Diakonie beklagt massive Schwierigkeiten bei der Integration Geflüchteter in den deutschen Arbeitsmarkt.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 13/2024 vom 12.07.2024, Seite 31
Zuversicht
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Was bleibt, wenn die Hoffnung schwindet

»Wir haben überall Fachkräftemangel und viele qualifizierte Flüchtlinge. Dennoch kriegen wir es nicht hin, die Zugänge zum Arbeitsmarkt zu vereinfachen«, sagte Ingo Habenicht, Vorsitzender des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland, der die Interessen von 195 Unternehmen und Verbänden mit mehr als 500 000 Beschäftigten vertritt.

Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) bestätigt die Kritik. »Viele Ukrainer sind Akademiker und könnten in ihren Berufen arbeiten, vorausgesetzt, ihre Abschlüsse würden anerkannt«, sagte Günter Jek, der das Berliner ZWST-Büro leitet. Doch dies dauere in Deutschland zwei bis fünf Jahre. »Die meisten Flüchtlinge kommen nicht mit einer dreifach beglaubigten Kopie ihrer Abschlüsse, sondern mit einem USB-Stick«, fügte er hinzu.

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