Solidarität auf Sparflamme
Die Bundesregierung plant massive Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. Dies geht aus dem vorläufigen Haushaltsentwurf hervor, der im September abgestimmt wird. Hilfsorganisationen sind alarmiert: Die Mittel für humanitäre Hilfe sollen um 52 Prozent sinken – mit 0,2 Prozent wäre dies der niedrigste Anteil am Bundeshaushalt seit einem Jahrzehnt. Dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stehen 2025 rund eine Milliarde Euro weniger zur Verfügung, 2026 sollen weitere 330 Millionen Euro gekürzt werden.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

