Welche Einheit denn?
Es hat sich etwas verändert im Bewusstsein vieler Christen. Auch die kritisch-reformorientierten klatschen nicht mehr einfach Beifall, wenn öffentlichkeitswirksam die Einheit der Kirchen gefordert wird. Diese Erfahrung müssen jene prominenten Katholiken und Protestanten machen, die sich jüngst zu der Initiative Ökumene jetzt zusammengefunden haben (Publik-Forum 17/2012). Es gab viele kritische Anfragen zu ihrem Anliegen – nicht nur von den notorischen Abwieglern.
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Datum der Erstveröffentlichung: 21.09.2012
Ökumene jetztIn dem Aufruf »Ökumene jetzt – ein Gott, ein Glaube, eine Kirche« werben prominente katholische und evangelische Christen für die Überwindung der Kirchentrennung. In dem von Bundestagspräsident Norbert Lammert angestoßenen Text wird gefragt: »Reichen theologische Gründe, um die Kirchenspaltung fortzusetzen? Das glauben wir nicht.« Kirchenvertreter kritisieren, der Appell sei wenig konkret und lasse Lehrfragen außer Acht. Hauptproblem sei das unterschiedliche Amtsverständnis. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse nennt den Aufruf ein »Dokument der Ungeduld«.
Ökumene jetztIn dem Aufruf »Ökumene jetzt – ein Gott, ein Glaube, eine Kirche« werben prominente katholische und evangelische Christen für die Überwindung der Kirchentrennung. In dem von Bundestagspräsident Norbert Lammert angestoßenen Text wird gefragt: »Reichen theologische Gründe, um die Kirchenspaltung fortzusetzen? Das glauben wir nicht.« Kirchenvertreter kritisieren, der Appell sei wenig konkret und lasse Lehrfragen außer Acht. Hauptproblem sei das unterschiedliche Amtsverständnis. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse nennt den Aufruf ein »Dokument der Ungeduld«.

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