Neuer Strom, alte Mächte
Es war eine Überraschung, als die schwarz-gelbe Bundesregierung nach der Katastrophe von Fukushima eine Energiewende verkündete: den Ausstieg aus der Atomkraft und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Jetzt, eineinhalb Jahre danach, stellt sich heraus, was mit der Energiewende gemeint war: eine Fortsetzung der alten Energiepolitik, nur ohne Atom.
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Datum der Erstveröffentlichung: 05.10.2012
Das Konzept der BundesregierungBis Ende 2022 will die Bundesregierung auf Kernkraft verzichten. Die Energielücke soll durch erneuerbare Energien (35 Prozent Anteil bis 2020), aber vor allem durch Offshore-Windenergie und fossile Kraftwerke geschlossen werden. Um den Strom von den Küsten nach Süden zu transportieren, werden die Netze stark ausgebaut. Die Planungsverfahren für Hochspannungsleitungen wurden von zehn auf vier Jahre verkürzt. Bis 2013 werden Kohle- und Gaskraftwerke mit einer Leistung von zehn Gigawatt ans Netz gehen, bis 2020 nochmals so viele mit der gleichen Leistung.
Das Konzept der BundesregierungBis Ende 2022 will die Bundesregierung auf Kernkraft verzichten. Die Energielücke soll durch erneuerbare Energien (35 Prozent Anteil bis 2020), aber vor allem durch Offshore-Windenergie und fossile Kraftwerke geschlossen werden. Um den Strom von den Küsten nach Süden zu transportieren, werden die Netze stark ausgebaut. Die Planungsverfahren für Hochspannungsleitungen wurden von zehn auf vier Jahre verkürzt. Bis 2013 werden Kohle- und Gaskraftwerke mit einer Leistung von zehn Gigawatt ans Netz gehen, bis 2020 nochmals so viele mit der gleichen Leistung.

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