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Bilderstrecke Maria Magdalena
Die vielen Gesichter der Maria Magdalena

In der Bibel ist sie die erste Zeugin der Auferstehung. Zur Sünderin machte die Kirche Maria Magdalena erst später. Eine große Ausstellung im Frankfurter Städel Museum zeigt die Geschichte einer Figur, die immer wieder neu vereinnahmt wurde und doch befreiend wirkte.
von Anne Strotmann vom 11.10.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Eingehüllt ins erste Licht des Ostermorgens: Giovanni Girolamo Savoldo macht vieles anders als seine Zeitgenossen. Er zeigt seine »Maria Magdalena vor dem Grab« (um 1535) ohne die üblichen Attribute, allein das Salbgefäß weist auf sie hin. Ihr Körper verschwindet unter schimmerndem Stoff. Sie schaut den Betrachter direkt an. Hier erscheint die Auferstehungszeugin mit geheimnisvoller Autorität. (© the National Gallery, London/Giovanni Girolamo Savoldo)
Eingehüllt ins erste Licht des Ostermorgens: Giovanni Girolamo Savoldo macht vieles anders als seine Zeitgenossen. Er zeigt seine »Maria Magdalena vor dem Grab« (um 1535) ohne die üblichen Attribute, allein das Salbgefäß weist auf sie hin. Ihr Körper verschwindet unter schimmerndem Stoff. Sie schaut den Betrachter direkt an. Hier erscheint die Auferstehungszeugin mit geheimnisvoller Autorität. (© the National Gallery, London/Giovanni Girolamo Savoldo)
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So sieht sie also aus, die erste Zeugin der Auferstehung, ohne die es das Christentum vermutlich nicht gäbe. Eingehüllt in schimmerndes Silber hockt sie zwischen Grabesdunkel und Ostermorgen. Sie schaut uns an, als wüsste sie schon, was wir erst noch begreifen müssen. Oder ist dies gar der Moment, in dem sie den Auferstandenen erkennt, wie es das Johannesevangelium erzählt?

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Schlagwörter: Ausstellung Religion
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