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Kolumne von Peter Otten
Das Prinzip Kühlschrank

Kochen mit dem, was da ist – unser Kolumnist findet das prima. Irgendwie erinnert es ihn an die Sache mit den fünf Broten und zwei Fischen. Aber klappt das auch übers Essen hinaus?
vom 12.10.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Arbeiten mit dem, was man hat: »Was haben wir da? Fünf Brote und zwei Fische? Na also.« (Illustration: istockphoto/Shelly Still)
Arbeiten mit dem, was man hat: »Was haben wir da? Fünf Brote und zwei Fische? Na also.« (Illustration: istockphoto/Shelly Still)

Du erwartest ein paar Leute zum Essen. Endlich eine tolle Gelegenheit, das Rezept mit dem Hähnchen und den karamellisierten Zwiebeln von Ottolenghi auszuprobieren. Du schlägst das Kochbuch auf. Überprüfst die nötigen Kochutensilien. (Hast du alle.) Studierst die Zutatenliste. (Hast du nicht alle.) Du überlegst: Hähnchen beim Metzger, Zwiebeln auf dem Markt, kein Thema. Moment, Kardamomkapseln? Klingt wie ein Medikament. Kurze Recherche und du bist erleichtert. Sollte der Supermarkt haben. Du ziehst los, kaufst ein, Ofen an, los geht’s. Du stellst dich einigermaßen geschickt an, die Kardamomkapseln riechen gut, die Gäste kommen, alle seufzen: Lecker!

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