Zur mobilen Webseite zurückkehren

Sie geben die Hoffnung nicht auf
Die tapferen Frauen in Schwarz

Auf Schildern forderten sie das Ende der Besatzung. Sie protestierten schweigend und gewaltlos, Passanten aber bespuckten und beschimpften sie als »Arafats Hure« oder »Judenhasserin«. Seit dem Überfall der Hamas ist Protest schwierig geworden.
von Silke Fries vom 17.03.2026
Artikel vorlesen lassen
Naomi Morag (r) und Ruth Elraz (l), Mitbegründerin der Women in Black (Foto: Shiraz Grinbaum and Keren Manor)
Naomi Morag (r) und Ruth Elraz (l), Mitbegründerin der Women in Black (Foto: Shiraz Grinbaum and Keren Manor)

Naomi Morag gehört zum Kern der »Women in Black« in Israel. Seit 1988 hat sie fast jeden Freitag gegen die israelische Besatzung und für Frieden demonstriert. Schwarz gekleidet wie die anderen Frauen in Schwarz stand sie meist an einer zentralen Kreuzung in Westjerusalem, in der Nähe der Residenz des israelischen Premiers. Auf Schildern forderten sie das Ende der Besatzung. Protestiert wurde schweigend und gewaltlos, Passanten aber bespuckten und beschimpften sie als »Arafats Hure« oder »Judenhasserin«. Seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist Protest schwierig geworden.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwörter: Frieden Israel Protest
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0