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Nein, auf den Mars wollen wir nicht

Filmemacher bieten unendlich viel Raum für Zeitreisen aller Art, für Fortschritt und Futuristisches, Unglaubliches und Undenkbares.
von Daniella Baumeister vom 17.06.2025
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Als sich Regisseur Fritz Lang 1929 auf den Weg zum Mond machte, war der ein eigentlich unerreichbares Traumziel. Was wusste man denn schon über den Himmelskörper, der der Erde am nächsten ist, nur rund 380 000 Kilometer entfernt? Lang konnte seiner Fantasie in einem der letzten Stummfilme also richtig freien Lauf lassen. Natürlich musste der mondverrückte Wissenschaftler sperrig verrückt sein, natürlich brauchte »Frau im Mond« eine gute Dosis technischen Fortschritts, Intrige und Liebe. Fasziniert war das Publikum damals von den Bildern vom Mond. Fasziniert sind wir heute davon, wie realistisch Langs Vorstellung damals schon war. Und vermutlich hat auch dieser Film in den folgenden Jahrzehnten die Wissenschaftler auf der Erde angestachelt, mondsüchtig im wahrsten Sinne des Wortes zu bleiben. Albert Einstein beispielsweise war begeistert bei der Premiere des Films dabei. Ganz real erfand Fritz Lang hier den rückwärts gezählten Countdown, der bis heute zum Standard bei echten Weltraummissionen gehört.

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Schlagwort: Kino
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