Zum Tod von Papst Franziskus
Vom Reaktionär zum Revolutionär
Der Mate-Tee der Heimat: Kardinal Jorge Mario Bergoglio in Buenos Aires zehn Tage vor seiner Wahl zum Papst. (Foto: pa/AP Photo/DyN)
Argentinien gehörte bis 1950 zu den reichsten Ländern der Welt. Es zog Millionen europäischer Einwanderer an, darunter auch die Familie Bergoglio aus dem italienischen Piemont, die 1929 in die Hauptstadt Buenos Aires umsiedelt. Sechs Jahre später wird dort Jorge Mario als erstes von fünf Kindern geboren. Nach der Schule wird er nicht Mediziner, wie er versprochen hatte, sondern tritt in den Jesuitenorden ein – eine Entscheidung, die lange das Verhältnis zu seiner Familie, insbesondere zu seiner Mutter, belastete.
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Datum der Erstveröffentlichung: 21.04.2025
Pablo Argárate ist Kirchenhistoriker und lehrt in Graz. Er stammt aus Argentinien.
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