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Gärtnern
Mit torffreier Erde das Klima und die Moore schützen

Um Torf für Pflanzenerde zu gewinnen, werden weltweit Hochmoore zerstört. Viele Baumärkte bieten Alternativen.
vom 19.03.2025
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Nachhaltiges Gärtnern: Wer torffreie Erde verwendet, tut dem Planten etwas Gutes. (Foto: iStock/Sergi Kolesnikov)
Nachhaltiges Gärtnern: Wer torffreie Erde verwendet, tut dem Planten etwas Gutes. (Foto: iStock/Sergi Kolesnikov)

Wer diesen Frühling Blumen, Gemüse oder Kräuter anpflanzen möchte, sollte dabei torffreie Erde verwenden. Das empfiehlt der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). Herkömmliche Blumenerde besteht laut BUND überwiegend aus Torf, für dessen Gewinnung wertvolle Hochmoore zerstört werden. Damit verschwindet der Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten im Baltikum und in Russland, wo ein Großteil des in Deutschland erhältlichen Torfs abgebaut wird. Auch das Ökosystem Erde leidet unter der Zerstörung der Moore, da diese große Mengen Kohlenstoffs speichern. Wird ein Moor abgebaut, gelangt das CO2 in die Atmosphäre, was die Erderhitzung beschleunigt. Beim Kauf von Pflanzenerde sollte deswegen auf die Kennzeichnung »torffrei« oder »ohne Torf« geachtet werden. Die Bezeichnung »Bio« bedeutet nicht zwangsläufig torffrei. Die meisten Baumärkte und Gartencenter bieten torffreie Erden an. Ein kostenfreier Einkaufsführer des BUND listet mehr als 400 Produkte von 40 Herstellern auf, um die Suche nach torffreier Erde zu erleichtern. Alternativ kann Kompost als Torfersatz verwendet werden. Wer keinen eigenen Garten hat, kann diesen bei gewerblichen oder kommunalen Kompostieranlagen kaufen.

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