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Personen und Konflikte

vom 06.05.2011
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Johannes Stockmeier,Präsident des Diakonischen Werks, fürchtet einen neuen Männermangel in sozialen Berufen. Durch die Aussetzung der Wehrpflicht und das damit verbundene Ende des Zivildienstes, so Stockmeier, sei ein wichtiges Instrument entfallen, um junge Männer für die Arbeit als Alten- oder Krankenpfleger zu begeistern. Etwa zwölf Prozent aller Zivildienstleistenden hätten sich bisher nach Ende des Dienstes entschieden, weiter im sozialen Bereich zu arbeiten. Bei vielen jungen Männern sei diese Entscheidung während des Zivildienstes gefallen, obwohl sie vorher andere Berufswünsche hatten. Da dieser »Klebeeffekt« nun ausbleibe, werde es noch schwieriger werden, ausreichend männliches Personal in der Pflege zu finden.

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