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Country-Musik
Mit Jesus auf dem Lost Highway

Country-Musik und Christentum – das ist eine ganze spezielle Verbindung. Eine, die für liberale Christen manchmal schwer erträglich ist. Doch hin und wieder findet sich darin eine überraschende theologische Pointe.
von Thomas Schneider vom 02.05.2024
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Unterwegs sein: Das ist ein beliebtes Motiv in der Country-Musik, das alle Menschen verbindet. (Foto: Istockphoto/DianaHirsch)
Unterwegs sein: Das ist ein beliebtes Motiv in der Country-Musik, das alle Menschen verbindet. (Foto: Istockphoto/DianaHirsch)

Sie ist sich nicht ganz sicher: Hat sie den Menschen dort auf dem Fußboden, dessen Blut an ihren Kleidern klebt, umgebracht? Oder ist das nur ein Hirngespinst, von dem Gott sie befreien kann? Hilft der Rosenkranz? Die Sängerin Beyoncé gibt darauf keine Antwort. Sie lässt die Geschichte, die sie im Lied »Daughter« erzählt, in der Schwebe. Es findet sich auf ihrem neuen Werk »Cowboy Carter«, mit dem sie als erste Schwarze Frau Platz eins der Country-Album-Charts erreicht hat. »Heilige Dreifaltigkeit, hilf mir den Marihuana-Rauch in den Haaren loszuwerden«, bittet die Stimme in »Daughter« jedenfalls, aber es klingt nicht, als würde die Bitte erhört.

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