Christen für die Diktatur
Nach Tunesien und Ägypten hat der arabische Freiheitsaufstand auch Syrien erfasst. Doch in Syrien haben die Proteste bisher keinen Erfolg. Die Regierung schlägt die Proteste der Bürger mit Waffengewalt nieder. Armee und Sicherheitskräfte dringen in die Hochburgen der Proteste ein, verhaften und erschießen Demonstranten. Ärzte werden daran gehindert, Verwundete zu versorgen. Menschenrechtler sprechen von rund tausend Toten seit Beginn der Proteste im März. Es gibt kaum Fernsehbilder, denn die Regierung wies alle westlichen Journalisten aus und behindert die Arbeit des arabischen Nachrichtensenders Al Dschasira, der in Ägypten und Tunesien als Stimme der Revolution wirkte. Außer Amateurvideos und bruchstückhaften Informationen syrischer Netzaktivisten dringen kaum noch Nachrichten nach außen.
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