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Demokratieprojekt
Austausch in der Straßenbahn

Mehr miteinander reden, auch außerhalb der eigenen Blase – das ist die Idee des Dresdner Vereins metro_polis. Deshalb bietet er Gespräche in der Tram an.
von Jenz Steiner vom 04.02.2025
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Die Tram als Ort der Debatte: Besser miteinander sprechen statt ins Handy zu starren (Foto: metro_polis)
Die Tram als Ort der Debatte: Besser miteinander sprechen statt ins Handy zu starren (Foto: metro_polis)

Eine junge Frau steigt in Dresden in die Straßenbahn. Sie setzt sich zu einer Gruppe Frauen in einer als Gesprächsbereich gekennzeichneten Sitzgruppe. Die Dresdnerinnen sprechen darüber, warum sie kaum Kontakt zu Geflüchteten haben, obwohl sie diese als Bereicherung empfinden. Die junge Frau stammt aus Chile. Sie sagt, sie erlebe die Menschen, die sich in Dresden für Geflüchtete einsetzten, als unglaublich höflich und vorsichtig. Sie vermute, dass diese im Umgang mit Geflüchteten Angst hätten, etwas Falsches zu machen oder zu sagen. Am Ende käme aufgrund der Vorsicht keine Begegnung zustande. Ein Besuch im Rheinland habe ihr kürzlich vor Augen geführt, wie anders dort die Menschen auf andere zugingen.

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