Kinderhospizdienst
»Ich höre zu und tröste«
Der Tod gehört zum Leben dazu. Davon bin ich überzeugt. Doch wenn Kinder sterben – oder lebensverkürzend erkrankt sind –, ist das natürlich sehr tragisch. Ich engagiere mich beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bad Homburg/Taunus und begleite Familien in ihrem Alltag. Regelmäßig besuche ich sie und tue das, was Mutter, Vater, das erkrankte Kind oder das Geschwisterkind gerade brauchen. Es kann sein, dass ein Elternteil sagt: »Ich lege mich mal eine halbe Stunde hin, kannst du nach dem Kind gucken?« Oder dass sich der Vater mit seinem anderen Kind beschäftigen möchte, denn Geschwisterkinder kommen oft zu kurz. Ich setze mich dann zu dem erkrankten Kind. Kürzlich haben wir zusammen bunte Aufkleber in ein Heft eingeklebt. Weil das Mädchen selbst nicht spricht, habe ich zu jedem Sticker eine Geschichte erzählt.
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Claudia Elzenheimer, geboren 1956, arbeitete bis zur Rente als Ärztin im öffentlichen Dienst. Heute ist sie ehrenamtlich beim Ambulanten Kinderhospizdienst Bad Homburg aktiv.

