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Kinderhospizdienst
»Ich höre zu und tröste«

Claudia Elzenheimer engagiert sich beim ambulanten Kinderhospizdienst Bad Homburg und unterstützt Familien mit sterbenskranken Kindern. Doch manchmal ist es jemand anderes als das kranke Kind, der ihre Zuwendung braucht.
von Mathea Willmann vom 10.02.2026
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Hand in Hand: Ehrenamtliche des ambulanten Kinderhospizdienstes sind einfach da – für das kranke Kind, für Eltern oder Geschwister (Foto: istock by Getty / sturti)
Hand in Hand: Ehrenamtliche des ambulanten Kinderhospizdienstes sind einfach da – für das kranke Kind, für Eltern oder Geschwister (Foto: istock by Getty / sturti)

Der Tod gehört zum Leben dazu. Davon bin ich überzeugt. Doch wenn Kinder sterben – oder lebensverkürzend erkrankt sind –, ist das natürlich sehr tragisch. Ich engagiere mich beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bad Homburg/Taunus und begleite Familien in ihrem Alltag. Regelmäßig besuche ich sie und tue das, was Mutter, Vater, das erkrankte Kind oder das Geschwisterkind gerade brauchen. Es kann sein, dass ein Elternteil sagt: »Ich lege mich mal eine halbe Stunde hin, kannst du nach dem Kind gucken?« Oder dass sich der Vater mit seinem anderen Kind beschäftigen möchte, denn Geschwisterkinder kommen oft zu kurz. Ich setze mich dann zu dem erkrankten Kind. Kürzlich haben wir zusammen bunte Aufkleber in ein Heft eingeklebt. Weil das Mädchen selbst nicht spricht, habe ich zu jedem Sticker eine Geschichte erzählt.

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