Naturschutz
Kräuter sammeln, Teiche anlegen
Alles begann vor 30 Jahren mit einer Blindschleiche: Vier Kinder standen an Eckhard Woites Haustür und wollten wissen, was sie mit dem Tier machen sollten. Der Biologielehrer aus Südhessen erklärte es ihnen und zeigte ihnen seinen großen Garten. Die Kinder kamen immer wieder. Zehn Jahre lang gab es eine Gruppe, die sich »Die Wühlmäuse« nannte, eine Kinder- und Jugendorganisation unter dem Dach des Naturschutzbundes Nabu. Deren Gesamtleitung liegt bis heute bei Woite. Der gelernte Waldarbeiter, der auch Politik und Biologie auf Lehramt studiert hat, erforschte mit den Kindern und Jugendlichen seinen Garten und die Umgebung: Sie sammelten Kräuter auf den Wiesen, machten Lagerfeuer und übernachteten im Wald. Später kommen immer mehr Gruppen dazu, sie nennen sich »Krasse Krähen«, »Eichhörnchen« und »Heulende Eulen«. Den Namen gibt sich jede Gruppe in einem demokratischen Prozess selbst. Artenvielfalt und Demokratiebewusstsein gehören für Eckhard Woite zusammen. Von seinen Erfahrungen berichtet Woite in seinem Buch »Leben im Einklang mit der Natur« (Books on demand).
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