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Freiwilligendienst
»Mein Denken hat sich verändert«

Katharina Veerhoff hat in ihrem Freiwilligendienst viel gelernt – über sich und über jüdisches Leben. Sie ist dankbar für die Erfahrungen. Jetzt weiß sie, was sie studieren will. Und sie ist beeindruckenden Menschen begegnet, die ihre Sicht auf die Welt verändert haben.
von Judith Bauer vom 12.10.2022
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Jeden Freitag Hausbesuche: Die Freiwilligen lernten viele Menschen aus der Gemeinde kennen (Foto: Privat)
Jeden Freitag Hausbesuche: Die Freiwilligen lernten viele Menschen aus der Gemeinde kennen (Foto: Privat)

Mein freiwilliges soziales Jahr war ein Glücksgriff. Nach dem Abitur habe ich mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ein Jahr in Brüssel verbracht, bei der Nichtregierungsorganisation European Jewish Community Centre (EJCC). Äußerlich bin ich in dieser Zeit vielleicht dieselbe geblieben, aber in meinem Denken hat sich vieles verändert. Das EJCC ist ein Bildungs- und Kulturzentrum für die jüdische Gemeinde in Brüssel. Man kann dort Hebräisch- und Talmud-Unterricht besuchen, es gibt Kurse für chassidische Philosophie und eine Sonntagsschule für Kinder. Alle jüdischen Feiertage werden dort gefeiert. Es gab also viel zu organisieren und daran habe ich mich vor allem beteiligt. Ich habe Flyer gestaltet, Gästelisten geschrieben, die Website aktualisiert – es war viel Büroarbeit und erstaunlicherweise hat mir das großen Spaß gemacht. Zum größten Event, an Chanukka, haben wir Botschafter eingeladen, und ich habe die E-Mails an sie geschrieben. Durch die Arbeit habe ich sehr viel über jüdisches Leben und jüdische Traditionen gelernt.

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Schlagwörter: jüdisches Leben Studium
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