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Tierschutz
Was es heißt, ein Kalb zu retten

Eine Hamburger Schulklasse holte ein Bullenkalb ins nahe Museumsdorf. »Goofy« wurde zum Schulprojekt – und sollte an dessen Ende geschlachtet werden. Doch dann gab es Widerstand.
von Constanze Bandowski vom 20.09.2022
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Wurde zum Zugtier ausgebildet, genießt aber inzwischen seinen Ruhestand: Ochse Goofy auf der großen Weide des Museumsdorfs Volksdorf. (Foto: Museumsdorf Volksdorf)
Wurde zum Zugtier ausgebildet, genießt aber inzwischen seinen Ruhestand: Ochse Goofy auf der großen Weide des Museumsdorfs Volksdorf. (Foto: Museumsdorf Volksdorf)

Kinder lieben Tiere. Sie wollen sie beschützen, am liebsten mit nach Hause nehmen und gute Tiereltern sein. So ging es auch einer Hamburger Schulklasse. Im Jahr 2018 fuhr sie auf Klassenfahrt nach Tirol. Auf einer idyllischen Alm erlebten die Achtklässlerinnen und -klässler gebannt die Geburt eines Kälbchens mit – und tauften es »Goofy«. Erschüttert waren sie, als sie erfuhren, dass das Bullenkälbchen kein langes Leben haben würde. Denn die männlichen Kälber von Milchkühen werden schon als Jungbullen geschlachtet. Um das zu verhindern, heckten sie einen Rettungsplan aus.

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Schlagwörter: Rettung Tierschutz
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