Das Wunder von Leipzig
»Keine Gewalt!«
Besucher des Lichterfest haben am 09.10.2014 bei den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der »Friedlichen Revolution« eine riesige 89 aus Kerzen auf dem Augustusplatz in Leipzig (Sachsen) aufgestellt (Foto: pa/dpa)
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Datum der Erstveröffentlichung: 14.12.2025
Martin Jankowski lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er gehörte in den 1980er-Jahren als Sänger und Liedermacher zur oppositionellen Leipziger Szene und wurde ab 1982 bis zum Ende der DDR von der Stasi überwacht und mit »Zersetzungsmaßnahmen« bedacht. 1988/1989 war er ökumenischer Sprecher des Kontaktkreises der Basisgruppen an der Leipziger Nikolaikirche. Sein Roman »Rabet oder das Verschwinden einer Himmelsrichtung« über die Leipziger Ereignisse von 1989 erschien 1999 im Münchner via verbis verlag.
Lesetipp: »Der Tag, der Deutschland veränderte – Leipzig 9. Oktober 1989«, Evangelische
Verlagsanstalt,
Leipzig 2009Einmal ist es bisher gelungen, mit Kerzen gegen Panzer einen ganzen Staat zum Einsturz zu bringen. Und letztlich den Kalten Krieg zu beenden. Freilich: Wie groß der Anteil der »Friedlichen Revolution« am Zusammenbruch des Ostblocks ist, darüber wird gestritten. Ob sich der Erfolg des gewaltfreien Einsatzes für Freiheit und Verständigung nur einer besonderen historischen Konstellation verdankt oder ob er darüber hinaus Vorbild für Überwindung von Gewalt sein kann, darüber wurde wenig debattiert. Fest steht: In Deutschland ist ein Wunder geschehen.
Martin Jankowski lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er gehörte in den 1980er-Jahren als Sänger und Liedermacher zur oppositionellen Leipziger Szene und wurde ab 1982 bis zum Ende der DDR von der Stasi überwacht und mit »Zersetzungsmaßnahmen« bedacht. 1988/1989 war er ökumenischer Sprecher des Kontaktkreises der Basisgruppen an der Leipziger Nikolaikirche. Sein Roman »Rabet oder das Verschwinden einer Himmelsrichtung« über die Leipziger Ereignisse von 1989 erschien 1999 im Münchner via verbis verlag.
Lesetipp: »Der Tag, der Deutschland veränderte – Leipzig 9. Oktober 1989«, Evangelische
Verlagsanstalt,
Leipzig 2009Einmal ist es bisher gelungen, mit Kerzen gegen Panzer einen ganzen Staat zum Einsturz zu bringen. Und letztlich den Kalten Krieg zu beenden. Freilich: Wie groß der Anteil der »Friedlichen Revolution« am Zusammenbruch des Ostblocks ist, darüber wird gestritten. Ob sich der Erfolg des gewaltfreien Einsatzes für Freiheit und Verständigung nur einer besonderen historischen Konstellation verdankt oder ob er darüber hinaus Vorbild für Überwindung von Gewalt sein kann, darüber wurde wenig debattiert. Fest steht: In Deutschland ist ein Wunder geschehen.

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