Unter den heißen Dächern von Paris
Wir schreiben den 25. Juni 2032, acht Uhr früh. Zeit für die Fernsehnachrichten. »Seit zehn Tagen liegt die Region Ile de France unter einer nie dagewesenen Hitzeglocke. In Paris hat der Wetterdienst schon 44,7 Grad gemessen, aber es kommt noch schlimmer. Wir erwarten Höchstwerte um 50 Grad«, sagt eine Sprecherin.
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Datum der Erstveröffentlichung: 22.05.2024
Je flacher ein Dach ist, umso mehr heizt es sich auf. In praller Sommersonne kann Zink 80 Grad heiß werden und die Dachetagen in regelrechte Brutkästen verwandeln. Vor allem, wenn die Zwischenräume beseitigt wurden, um in den ehemaligen Dienstmädchenzimmern kostbare Zentimeter zu gewinnen. Etwa 350 000 Menschen wohnen in
Pariser Dachetagen. Die sogenannten »Chambres de bonnes« sind oft günstiger und deshalb bei Studenten und
Geringverdienern beliebt. Viele wurden auch zu großen und teuren Wohnungen zusammengelegt. Seit 2023 gilt ein Gesetz, wonach Zimmer und Wohnungen, die als »passoire thermique« eingestuft werden, als »Wärmesiebe«, nicht mehr neu vermietet werden dürfen.
Je flacher ein Dach ist, umso mehr heizt es sich auf. In praller Sommersonne kann Zink 80 Grad heiß werden und die Dachetagen in regelrechte Brutkästen verwandeln. Vor allem, wenn die Zwischenräume beseitigt wurden, um in den ehemaligen Dienstmädchenzimmern kostbare Zentimeter zu gewinnen. Etwa 350 000 Menschen wohnen in
Pariser Dachetagen. Die sogenannten »Chambres de bonnes« sind oft günstiger und deshalb bei Studenten und
Geringverdienern beliebt. Viele wurden auch zu großen und teuren Wohnungen zusammengelegt. Seit 2023 gilt ein Gesetz, wonach Zimmer und Wohnungen, die als »passoire thermique« eingestuft werden, als »Wärmesiebe«, nicht mehr neu vermietet werden dürfen.

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