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Am 14. Tag stirbt sie – friedlich

Sterbefasten statt Sterbehilfe: Unheilbar krank möchte eine 79-jährige Frau nicht weiterleben. Sie hört auf zu essen und zu trinken, begleitet und umsorgt von ihrer Tochter. Ist der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit eine humane Form des selbstbestimmten Sterbens?
von Gunhild Seyfert vom 25.09.2020
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Wer stirbt, isst und trinkt nicht mehr. Ebenso ist es beim Sterbefasten. Es tötet nicht, aber es beschleunigt das Sterben. (Fotos: istockphoto/AureliasDreams; istockphoto/Raul Rodriguez Photography)
Wer stirbt, isst und trinkt nicht mehr. Ebenso ist es beim Sterbefasten. Es tötet nicht, aber es beschleunigt das Sterben. (Fotos: istockphoto/AureliasDreams; istockphoto/Raul Rodriguez Photography)

Die Arme der 79-Jährigen werden immer schwächer, bis sie schlaff und gelähmt von den Schultern herabhängen. Als sie auch ihre Hände kaum mehr bewegen kann, erhält Gisela Kujawa die Diagnose ALS. Eigentlich lebt sie gerne. Aber sie ist an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankt, einer unheilbaren Krankheit, bei der die Verbindung des Nervensystems zu den Muskeln allmählich zerstört wird. Lähmungen am ganzen Körper, auch der Atemmuskulatur, sind die Folge. In den letzten Monaten ihres Lebens möchte Gisela Kujawa nicht als schwerer Pflegefall einem sie ängstigenden Leiden ausgeliefert sein. In dieser Situation fragt sie ihre Tochter Maren, ob es einen Weg gebe, wie sie bald sterben könne. Im Gespräch mit der vertrauten Tochter hört sie vom Sterbefasten.

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Schlagwörter: essen Sterbehilfe sterben
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