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Die Spenden-Optimierer

Effektive Altruisten spenden regelmäßig einen Teil ihres Einkommens an Menschen, die es nötig haben. Sie unterstützen Projekte aber nur nach strengem Kalkül. Sinnvoll? Oder zynisch? Die Titelgeschichte in der neuen Ausgabe von Publik-Forum
von Heike Baier vom 07.02.2019
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Helfen nach Zahlen: Die Bewegung der »Effektiven Altristen« will zielgenau helfen und zieht dafür empirische Kriterien zurate. Kritiker monieren, dass sie nicht danach fragen, welche strukturellen Veränderungen nötig sind, um Elend zu beseitigen  (Fotos: jvphoto/Alamy; Chiosea/ Alamy; Vesalainen/Alamy; exdez/istockphoto; istockphoto)
Helfen nach Zahlen: Die Bewegung der »Effektiven Altristen« will zielgenau helfen und zieht dafür empirische Kriterien zurate. Kritiker monieren, dass sie nicht danach fragen, welche strukturellen Veränderungen nötig sind, um Elend zu beseitigen (Fotos: jvphoto/Alamy; Chiosea/ Alamy; Vesalainen/Alamy; exdez/istockphoto; istockphoto)

Es brauchte nur einen einzigen Hinweis – und Magdalena war Feuer und Flamme für die Effektiven Altruisten. »Das ist genau dein Ding«, schrieb ein Freund ihr damals in einer E-Mail und verwies auf die Internetseite effektiveraltruismus.de. Die Studentin, die hier nur mit Vornamen genannt werden möchte, klickte auf den Link, surfte weiter und geriet in einen Lesesog: »Ich war komplett fasziniert, dachte die ganze Zeit, boah, das stimmt total, und hatte ein Aha-Erlebnis nach dem anderen.« Umgehend zog die 23-Jährige die Konsequenz aus ihren neuen Erkenntnissen: Sie beschloss, fortan zehn Prozent ihrer monatlichen Einnahmen, die sie aus einem Stipendium und einem Studentenjob bezieht, zu spenden. Und sie wechselte ihren Studiengang: Mathe und Informatik statt Elektrotechnik. Weil sie glaubt, dass diese Fächer nützlicher sind, um die Welt zu verbessern.

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Schlagwort: spenden
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