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Ikonen – selbst gemalt

In der orthodoxen Kirche sind Ikonen ein Sakrament und fester Bestandteil der Liturgie. Doch auch im Westen fühlen sich immer mehr Menschen von den heiligen Bildern angezogen – und greifen selbst zum Pinsel
von Melanie Gärtner vom 10.04.2014
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»Wenn ich eine Ikone male, habe ich das Gefühl, vor Gott zu sein«, sagt Abraham Karl Selig, der in Kursen die Kunst der Ikonenmalerei vermittelt. Die Nachfrage ist gut, die Teilnehmer reisen aus ganz Deutschland an.
»Wenn ich eine Ikone male, habe ich das Gefühl, vor Gott zu sein«, sagt Abraham Karl Selig, der in Kursen die Kunst der Ikonenmalerei vermittelt. Die Nachfrage ist gut, die Teilnehmer reisen aus ganz Deutschland an.

Auf dem Tisch liegt der Erzengel Gabriel. Mit ernstem, aber mildem Blick schaut der geflügelte Bote aus seinem Bild hervor. Die Gestalt ist umgeben von warmem Licht, einer goldenen Aura. Abraham Selig nimmt die Ikone vorsichtig auf seine Hand, streicht kurz darüber und sagt: »Ich persönlich bin nicht der Typ, der sich hinsetzt und mit vielen Worten betet. Aber wenn ich eine Ikone male, habe ich das Gefühl, vor Gott zu sein.«

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Schlagwort: orthodoxe Kirche
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