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Ausstellung: Rebecca Horn
Poetische Maschinen

Im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal erwachen Werke der verstorbenen Künstlerin Rebecca Horn zu neuem Leben. Poetisch, verstörend und meditativ zugleich entfalten sie hier eine besondere Wirkung im Zusammenspiel von Kunst und Natur.
von Anne Strotmann vom 22.04.2026
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Wie Gras, das sanft im Wind wogt: »Hauchkörper« (2017) ist eine meditative Installation. Im Wuppertaler Skulpturenpark Waldfrieden kommt sie besonders gut zur Geltung. (Foto: Michael Richter, VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate)
Wie Gras, das sanft im Wind wogt: »Hauchkörper« (2017) ist eine meditative Installation. Im Wuppertaler Skulpturenpark Waldfrieden kommt sie besonders gut zur Geltung. (Foto: Michael Richter, VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate)

Die beiden Ferngläser verhalten sich wie neugierige Wesen, die nur aus Augen bestehen. Sie ähneln der menschlichen Besucherin, deren Blick zwischen den Exponaten der gläsernen Ausstellungshalle und den Bäumen draußen wandert. Eine gute Kulisse für »Hauchkörper« (2017), eine meditative Skulptur aus Metallspitzen, die sich bewegen wie wogendes Gras. Plötzlich setzt das »Concert of Anarchy« (2006) ein: Aus dem kopfüber von der Decke hängenden Klavier stürzen mit dissonantem Lärm die Tasten. Später ziehen sie sich geräuschvoll zurück.

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Schlagwort: Ausstellung
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