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Schaffen wir das? Oder schafft es uns?

Sie organisieren Flüchtlingscafés, übernehmen Patenschaften und bauen mit jungen Geflüchteten Gemüse an. Viele ehrenamtliche Flüchtlingshelfer tun das jetzt im dritten Jahr. Wie geht es ihnen heute?
von Barbara Tambour vom 08.07.2017
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Begegnung in schwieriger Umgebung: Flüchtlingscafé Schlotheim. (Foto: Burhenne)
Begegnung in schwieriger Umgebung: Flüchtlingscafé Schlotheim. (Foto: Burhenne)

Den Freitagabend hält sich Pippa Brück für den Begegnungsabend mit Flüchtlingen frei. Kauft Tomaten, Obst, Brot und Aufstrich ein, holt mit ihrem Auto an drei Häusern Flüchtlinge ab. Im Gemeindehaus im Nachbarort spielt sie Uno oder Yenga mit jungen Männern aus Syrien, dem Irak, aus Eritrea und Somalia. Manchmal reden sie auch nur. Oder einer bringt einen Brief vom Ausländeramt mit, den er nicht versteht. Die 48-Jährige aus dem kleinen Ort Erda im Lahn-Dill-Kreis in Hessen tut, was viele Tausend Menschen in Deutschland tun: Sie engagiert sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Wie so viele begann sie damit im Jahr 2015, als die Zahl der Flüchtlinge zunahm, als in Städten und Dörfern Gemeinschaftsunterkünfte in Containern und bald auch Notunterkünfte in Sporthallen eingerichtet wurden. Flüchtlingshilfe wurde zu einer bürgerschaftlichen Massenbewegung. Wie geht es den Freiwilligen heute, zwei Jahre nach dem »Sommer des Willkommens«?

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