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Indigene Kunst in Brasilien
Widerstand im Haus der Erde

Lange zeigte die Galerie im brasilianischen Park für zeitgenössische Kunst nur Fotos der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin Claudia Andujar. Jetzt werden dort auch Werke indigener Kunstschaffender ausgestellt.
von Martina Farmbauer vom 08.10.2025
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Vegetation und Mensch verschmelzen: Foto-Performance von Uýra Sodoma. (Foto: Paul Desana / Courtesy of the artist)
Vegetation und Mensch verschmelzen: Foto-Performance von Uýra Sodoma. (Foto: Paul Desana / Courtesy of the artist)

Die Muster auf ihren Körpern leuchten in der Nacht. Indigene führen im Freiluftpark für zeitgenössische Kunst »Inhotim« eine beeindruckende Choreografie auf. Einer von ihnen hält einen Korb, typisch für die Kultur der Yanomami, der ebenfalls im Dunkeln leuchtet. Gefeiert wird die Wiedereröffnung der Ausstellung und deren neues Konzept. Bis vor Kurzem waren dort vor allem Werke der schweizerisch-brasilianischen Fotografin Claudia Andujar zu sehen – herausragende Fotografien vom Amazonas-Regenwald und der Yanomami, mit 35 000 Menschen eines der größten indigenen Völker Brasiliens. Seit der Neueröffnung sind zahlreiche Werke indigener brasilianischer Kunstschaffender hinzugekommen. Der Name wurde erweitert: Die »Galeria Claudia Andujar« erhielt einen indigenen Zusatz und heißt jetzt: »Galeria Claudia Andujar – Maxita Yano«. Maxita Yano heißt in der Sprache der Yanomami »Haus der Erde«.

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