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Atomkraft
Atomkraft? Jein, danke!

Statt sich über das geplante Schweizer Endlager nahe der deutschen Grenze zu empören, sollte Deutschland seine eigene Atommüll-Frage klären. Ein Kommentar.
von Nana Gerritzen vom 22.09.2022
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Wo der Atommüll in Deutschland hin soll, ist offen. (Foto: dottedyeti/stock.adobe.com)
Wo der Atommüll in Deutschland hin soll, ist offen. (Foto: dottedyeti/stock.adobe.com)

Die Schweiz hat angekündigt, ihren Atommüll künftig nahe der deutschen Grenze lagern zu wollen. In dem Gebiet »Nördlich Lägern« sollen in dichten Tonschichten Hunderte Meter unter der Erde künftig radioaktive Abfälle aus Atomkraftwerken, Industrie und Forschung der gesamten Schweiz eingebettet werden. Das geplante Endlager ist nur zwei Kilometer von der Gemeinde Hohentengen in Baden-Württemberg entfernt und der Aufschrei auf deutscher Seite ist groß. Anwohner sind verständlicherweise verunsichert, der Bürgermeister sorgt sich um das Grundwasser, und auch die Bundesregierung sieht die Eidgenossen in der Verantwortung, Anwohner auf deutscher Seite vor radioaktiver Strahlung zu schützen. Sie fordert »Ausgleichszahlungen für die regionale Entwicklung« betroffener Orte.

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Schlagwörter: AKW Atomkraft Atommüll Endlager
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