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Auf der Seite des Aggressors

Mit ihrem »Manifest für den Frieden« geben sich Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer falschen Illusionen hin. Eine Ansicht aus der Ukraine.
von Denis Trubetskoy vom 22.02.2023
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Wäre die Ukraine eine Frau, würden Wagenknecht und Schwarzer auch so viel Verständnis für den Aggressor aufbringen?: (Zeichnung: Gerhard Mester)
Wäre die Ukraine eine Frau, würden Wagenknecht und Schwarzer auch so viel Verständnis für den Aggressor aufbringen?: (Zeichnung: Gerhard Mester)

Schon einmal in der jüngeren Geschichte ist die Ukraine einen unliebsamen Kompromiss mit Russland eingegangen. Als im Februar 2015 prorussische Separatisten mit klarer Hilfe der regulären russischen Truppen im Donbass vorankamen, wurden die Minsker Vereinbarungen unterschrieben. Eigentlich beschrieb das Dokument, wie besetzte Gebiete Schritt für Schritt in den ukrainischen Staat reintegriert werden sollten. Praktisch bedeutete das »Minsker Friedensabkommen«, dass die von Russland installierten Marionetten in Donezk und Luhansk wie ein trojanisches Pferd enorme Sonderrechte erhielten, etwa eine eigene Volksmiliz.

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