Aufgefallen
Das Leid der Tennisspielerin
Als Naomi Osaka ihr erstes Match bei den French Open Anfang Juni mit einer Rückhand gewann, lächelte sie kurz, senkte den Kopf und zog den Schirm ihrer Tennis-Kappe über die Augen. Am nächsten Tag trat die Weltranglistenzweite aus dem Turnier zurück, für das sie als Favoritin gegolten hatte. »Für das Turnier, die anderen Spielerinnen und für mein Wohlbefinden«, sagte die Japanerin. Vorausgegangen waren fünf unruhige Tage, nachdem sie angekündigt hatte, keine Pressekonferenzen mehr absolvieren zu wollen. Daraufhin hatten die Veranstalter gedroht, ihr für jede verpasste Konferenz eine höhere Geldstrafe aufzudrücken.
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