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Aufgefallen
Ottmar Edenhofer erhält Deutschen Umweltpreis

Der Klima-Ökonom Ottmar Edenhofer kämpft seit Jahre unermüdlich für einen CO2-Preis. Um bei Verhandlungen nicht die Ruhe zu verlieren, meditiert der ehemalige Jesuit.
von Viola Rüdele vom 12.09.2020
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Ottmar Edenhofer, Leiter des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, ist der diesjährige Preisträger des Deutschen Umweltpreises (Foto: Plambeck/laif)
Ottmar Edenhofer, Leiter des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, ist der diesjährige Preisträger des Deutschen Umweltpreises (Foto: Plambeck/laif)

Wie eng Ökonomie und Ökologie zusammenhängen, das hat Ottmar Edenhofer schon als kleiner Junge gelernt. Ein Schlachtbetrieb verunreinigte mit seinen Abfällen den Fluss in seinem Heimatdorf Gangkofen in Niederbayern. Edenhofer protestierte dagegen mit Pamphleten – doch die Umweltverschmutzung hörte erst auf, als dem Betrieb das Geld ausging. Seitdem ist er überzeugt: Klimaschutz funktioniert am besten mit ökonomischen Mitteln. Heute plädiert der Leiter des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung für einen festen CO2-Preis.

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