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Kirchen und Politik
Die Kirchen müssen laut bleiben

Mit ihrer Kritik, die Kirchen seien zu politisch, offenbart Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, wie weit sich die Union von christlichen Werten entfernt hat.
von Nana Gerritzen vom 30.04.2025
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Wer im Namen des Christentums Menschen ausgrenzt, hat den Kern des Ganzen nicht verstanden.
Wer im Namen des Christentums Menschen ausgrenzt, hat den Kern des Ganzen nicht verstanden.

Julia Klöckner (CDU), die neue Bundestagspräsidentin und Theologin mit Staatsexamen, kritisiert die Kirchen für ihr politisches Engagement. »Ich glaube, von Kirche erwartet man sich diese sinnhafte Begleitung, diese Antwort auf Fragen, die ich in meinem Alltag habe, vielleicht auch Trost und Stabilität«, sagte sie kurz vor Ostern der Bild-Zeitung. Die Kirchen sollten sich, so sagte sie, wieder stärker auf grundlegende Fragen von Leben und Tod konzentrieren und weniger politische Stellungnahmen zu tagesaktuellen Themen abgeben »wie eine NGO«. Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) riet den Kirchen vor der Bundestagswahl, sich nicht so eindeutig politisch zu positionieren. Sie könnten sonst womöglich allein dastehen, warnte er.

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Schlagwörter: Kirchen Politik
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