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Gewaltfreier Widerstand
Ein Begriff wird okkupiert

Kritiker von Corona-Lockdown und Masken rufen zu gewaltfreiem Widerstand in der Tradition Gandhis auf. Doch dessen Anspruch werden die meisten nicht gerecht.
von Barbara Tambour vom 03.12.2020
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 Manche sind ernsthaft um die Demokratie besorgt. Andere freuen sich, wenn sie in der Krise ist. (Zeichnung: PA/Die Kleinert/Kostas Koufogiorgos)
Manche sind ernsthaft um die Demokratie besorgt. Andere freuen sich, wenn sie in der Krise ist. (Zeichnung: PA/Die Kleinert/Kostas Koufogiorgos)

Eine Protestpartei heißt »Widerstand 2020«. Menschen, die die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung kritisieren, stellen sich allen Ernstes in eine Reihe mit NS-Widerstandskämpferinnen wie Sophie Scholl. Und in den sozialen Netzwerken liest man Aufrufe wie diesen: »Leistet jetzt gewaltfreien Widerstand wie Mahatma Gandhi, damit die Regierung zurücktritt und diesen Corona-Irrsinn beendet.«

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