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Künstliche Intelligenz
Gefährlich intelligent

Das neue KI-Programm von Anthropic lässt ahnen, wie erschreckend groß die Lücken in der Cybersicherheit sind. Ein Kommentar.
von Constantin Wißmann vom 16.04.2026
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Was früher das Spezialwissen von Geheimdiensten und Elite-Hackern war, könnte in ein paar Jahren auch Cyberkriminellen oder Terroristen zur Verfügung stehen.
Was früher das Spezialwissen von Geheimdiensten und Elite-Hackern war, könnte in ein paar Jahren auch Cyberkriminellen oder Terroristen zur Verfügung stehen.

So gefährlich, dass es unter Verschluss bleiben muss: Wie Anthropic sein neues Modell »Claude Mythos Preview« beschreibt, erinnert ein bisschen an die Werbung für einen Nassrasierer. Und tatsächlich mag auch Marketing in eigener Sache dahinter stehen, dass eine der führenden Entwicklungsfirmen von künstlicher Intelligenz das Modell zunächst lediglich einer Allianz von 40 Technologieunternehmen wie Google, Apple und Nvidia zur Verfügung stellen will. Zu groß sei sonst die Gefahr, dass »Mythos« in die Hände von Schurken gerate, heißt es von Anthropic. Denn damit ließen sich Tausende bislang unbekannte Sicherheitslücken entdecken – in Betriebssystemen, Browsern und anderer Software, auf der die digitale Infrastruktur beruht. So kann sich Anthropic gleichzeitig als technologisch führend und verantwortungsbewusst darstellen.

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Schlagwörter: KI künstliche Intelligenz
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