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Papst-Interview
Leos Luftballon

Was hat er nun gesagt – und was nicht? Das erste Gespräch des Papstes mit einer Journalistin löst einige Schnappatmung aus. Warum eigentlich? Ein Kommentar.
von Michael Schrom vom 02.10.2025
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Noch weiß man nicht, wie Leo XIV. theologisch denkt. (Foto: pa/Maria Grazia Picciarella / SOPA Images/Sipa USA)
Noch weiß man nicht, wie Leo XIV. theologisch denkt. (Foto: pa/Maria Grazia Picciarella / SOPA Images/Sipa USA)

Wer gedacht hatte, die Zeit der Interview-Päpste sei mit dem Tod von Franziskus vorbei, sieht sich eines Besseren belehrt. Auch Leo XIV. nutzt dieses Mittel, um eine erste Duftmarke zu setzen. Die Aussagen bleiben – erwartungsgemäß – deutlich hinter den Forderungen, Hoffnungen und Beschlüssen des Synodalen Wegs zurück. Aber sie fallen auch nicht so eindeutig aus, wie sich das die Krawallkardinäle Fridolin Ambongo, Leo Burke oder Gerhard Ludwig Müller samt ihrer Anhängerschaft erhofft haben.

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