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Synodaler Weg
Reformen, die nichts ändern

Der Vatikan verbietet die Macht der Bischöfe einzuschränken. Das Konzept des freiwilligen Machtverzichtes, das der Synodale Weg verfolgt, entpuppt sich als Mogelpackung.
von Christoph Fleischmann vom 26.01.2023
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Will Reformen, die nichts ändern: Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing (Foto: pa/Hasan Bratic)
Will Reformen, die nichts ändern: Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing (Foto: pa/Hasan Bratic)

Same procedure as every… Reformversuch: Die Kritiker des Synodalen Weges haben es vorhergesagt: Wenn die Versammlung in Frankfurt irgendwas beschließen sollte, das die Struktur der Katholischen Kirche vielleicht verändern könnte, dann komme das Stoppschild aus Rom. Das kam jetzt in Gestalt eines Briefes von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin: Keine synodale Versammlung habe das Recht einen Synodalen Rat einzurichten, weder auf Ebene der Bischofskonferenz noch auf Ebene der einzelnen Diözesen. Solch ein Rat soll die Arbeit des Synodalen Weges verstetigen und den bischöflichen Absolutismus einhegen. Die Sorge der Römer: Der Bischof würde mit einem Rat an seiner Seite in seiner Machtvollkommenheit eingeschränkt.

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