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COP 27
Vom Recht auf Protest

Beim UN-Klimagipfel in Ägypten treffen steigende Emissionen auf leere Worte und Protestierende auf harte Repressionen. Ein Gastkommentar von Annika Kruse, Fridays for Future-Sprecherin bei der UN-Klimakonferenz in Ägypten
von Annika Kruse vom 16.11.2022
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Kampf ums Klima: Großdemos wie diese gibt es beim diesjährigen Klimagipfel nicht. ANP EVERT ELZINGA (Foto: pa/anp/Evert Elzinga)
Kampf ums Klima: Großdemos wie diese gibt es beim diesjährigen Klimagipfel nicht. ANP EVERT ELZINGA (Foto: pa/anp/Evert Elzinga)

Bereits zum 27. Mal in ihrer Geschichte tagt die Weltklimakonferenz, dennoch steigen unsere Emissionen weiterhin rasant. Unsere Welt steuert auf eine Erderhitzung von rund 2,8 Grad zu. Eine Erwärmung, bei der mit jedem Zehntelgrad mehr Menschen ihr Zuhause und im schlimmsten Fall ihr Leben verlören. Und dennoch: Bereits nach der ersten Woche COP 27, zu der Zehntausende Delegierte gereist sind, zeichnet sich ab, dass es erneut auf ein »Weiter so« hinauslaufen wird.

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