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Der unvollendete Atomausstieg

Sie reichern Uran an und stellen Brennstäbe her: Atomfirmen in Deutschland beliefern Kraftwerke weltweit. Ihr Atommüll ist für Waffenschmieden hochinteressant. Und keiner sieht hin – fast keiner
von Gunhild Seyfert vom 27.03.2015
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Der Atomausstieg ist in Deutschland beschlossene Sache: Aber das heißt noch lange nicht, dass in diesem Land keine Brennstäbe mehr hergestellt werden. Ganz im Gegenteil. (Illustration:istock/photocanal25)
Der Atomausstieg ist in Deutschland beschlossene Sache: Aber das heißt noch lange nicht, dass in diesem Land keine Brennstäbe mehr hergestellt werden. Ganz im Gegenteil. (Illustration:istock/photocanal25)

Acht Männer und Frauen trotzen dem kalten Westwind. An einem Sonntagnachmittag versammeln sie sich am Rande des westfälischen Städtchens Gronau und protestieren gegen das, was da hinter hohen Zäunen geschieht. Die Firma Urenco produziert dort Nuklearbrennstoff für die Atomkraftwerke in Deutschland und der ganzen Welt. Die Streiter gegen die Atomenergie stehen selbstbewusst da und wirken doch verloren – so wenige Menschen vor einem hermetisch abgeschotteten Industrie-Unternehmen.

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Schlagwörter: Atomausstieg Atommüll
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