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Indien
Die Macht der Armen

Indiens Bauern fordern die hindunationalistische Regierung unter Narendra Modi heraus. Neue Agrargesetze bedrohen ihre Existenz. Auch in der neuen Corona-Welle protestieren sie weiter – und finden immer mehr Unterstützer im Land. Die spalterische Identitätspolitik von Premier Modi verfängt nicht mehr.
von Dominik Müller vom 03.05.2021
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Einschüchterungsversuch: Die indische Regierung geht mit aller Härte gegen protestierende Bauern vor. (Foto: PA/Reuters/Adnan Abidi)
Einschüchterungsversuch: Die indische Regierung geht mit aller Härte gegen protestierende Bauern vor. (Foto: PA/Reuters/Adnan Abidi)

Indien steckt mitten in einer neuen Corona-Welle. Seit eine gefährliche Mutation des Virus im Land grassiert, erreichen die Infektionszahlen erschreckende Höchststände. Die Krankenhäuser sind längst überfordert – und die Krematorien auch. Die dramatische Entwicklung erregt weltweit Aufmerksamkeit, denn die neue Mutante droht das Infektionsgeschehen global weiter anzuheizen. In Indien selbst ist die Pandemie, trotz aller Dramatik, aber nicht die einzige Krise, die Schlagzeilen macht. Seit Ende vergangenen Jahres lehnen sich Bauern gegen die Regierung von Premierminister Narendra Modi auf. Repressionen laufen ebenso ins Leere wie die Stigmatisierungsversuche der Regierung. Auch Corona hat die Bauern nicht gestoppt.

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Schlagwörter: Corona Indien Narendra Modi
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