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Hilflos gegen den Hass?

Fremdenfeindliche Töne und Angriffe auf Prominente im Internet nehmen bedrohliche Ausmaße an. Was Polizei, Justiz und Netzwerke wie Facebook und Twitter dagegen tun – oder eben nicht
von Josefine Janert vom 09.10.2015
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Der Ton im Internet ist schärfer geworden, engagierte Bürger oder Prominente, die sich für die Aufnahme von Flüchtlingen stark machen, bekommen das zu spüren (Foto: addricky/shotshop.com)
Der Ton im Internet ist schärfer geworden, engagierte Bürger oder Prominente, die sich für die Aufnahme von Flüchtlingen stark machen, bekommen das zu spüren (Foto: addricky/shotshop.com)

Neulich in Deutschland: Während Ehrenamtliche sich auf Bahnhöfen um Flüchtlinge kümmern, lassen »besorgte Bürger« im Internet ihren Gewaltfantasien freien Lauf. »Für ein ungezieferfreies Heimatland« schreibt jemand anonym auf Facebook und meint die Migranten. Der Blog »Perlen aus Freital«, der sich als Internet-Pranger gegen Rassismus versteht, dokumentiert es, ebenso wie die Posts »Umfaren das kanaken folk« (Rechtschreibung im Original) und »In Buchenwald, Auschwitz und Sachsenhausen ist noch Platz«.

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Schlagwörter: Facebook Internet Twitter
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