Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen
Rein aufs Überleben fixiert
Andreas Mehlstäubl wurde von seinem eigenen Vater an die Stasi verraten. (Foto: Rudi-Renoir Appoldt)
Ein Tag dauert definitionsgemäß 24 Stunden. Für Menschen, die in einer kleinen Zelle sitzen, ohne die geringste Ablenkung zu haben, wird aber jeder Tag zu einer halben Ewigkeit. Diese Erfahrung machte 1987 auch Andreas Mehlstäubl im Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen. Der 56-Jährige führt heute Touristinnen und Touristen durch den Ort, der für ihn vor dreißig Jahren sein Lebensmittelpunkt war. Wobei man von Leben kaum sprechen kann. Drei Monate verbrachte er dort. Sie prägen ihn bis heute.
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Datum der Erstveröffentlichung: 09.07.2021
Markus Sutter ist freier Journalist. Er lebt in Basel.
Im nächsten Beitrag unserer Serie »60 Jahre Mauerbau« wird die Aufarbeitung des DDR-Unrechts analysiert und der Umgang mit den Tätern.
Markus Sutter ist freier Journalist. Er lebt in Basel.
Im nächsten Beitrag unserer Serie »60 Jahre Mauerbau« wird die Aufarbeitung des DDR-Unrechts analysiert und der Umgang mit den Tätern.

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